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Öffentliche Ausschreibung

Öffentliche Verwaltungen sind in Deutschland grundsätzlich zur öffentlichen Ausschreibung verpflichtet, es sei denn es sprechen nachvollziehbare Gründe dagegen.

Für öffentliche Auftraggeber ist die öffentliche Ausschreibung das Standardverfahren. Innerhalb der unterschwelligen Wertgrenzen kann die Vergabestelle grundsätzlich begründend abweichende sinnvolle Verfahren insbesondere die zukünftig im Rahmen der UVgO gleichwertige „Beschränkte Ausschreibung nach öffentlichem Teilnahmewettbewerb“ wählen.

Öffentliche Ausschreibungen, die oberhalb der europäischen Schwellenwerte Offene Verfahren genannt werden, sollten die Regel sein, während theoretisch Beschränkte Ausschreibung und Freihändige Vergabe die Ausnahme bilden.

Bei der Öffentlichen Ausschreibung macht eine Vergabestelle einer potentiell unbeschränkten Anzahl von Unternehmen die geplante Vergabe eines Auftrages bekannt (allgemeine Bekanntmachung).