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Glossar Wesentliche Definitionen im Vergabeprozess

Hier finden Sie Definitionen und Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des Vergabewesens. Von A wie Ausschreibung bis Z wie Zuschlagserteilung.

Vergabe national unterhalb der EU-Schwellenwerte

Bei Vergaben unterhalb der Schwellenwerte findet traditionell Haushaltsrecht Anwendung. Über entsprechende Verweise in der Bundeshaushaltsordnung sowie in den

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Vorinformation

Im Rahmen einer Vorinformation teilt ein öffentlicher Auftraggeber eine beabsichtigte Vergabe einer Bau-, Liefer-oder Dienstleistung im Amtsblatt der EU frühzeitig mit.

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Vorabinformation der Bieter

Als Vorabinformation wird die Pflicht der Vergabestelle bezeichnet, insbesondere in Europaweiten Verfahren 14 Tage vor Erteilung des Zuschlags, die nicht berücksichtigten Bieter über den Grund der

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Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV)

Die neue Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung – VgV) trifft nähere Regelungen zur Einhaltung von Vergabeverfahren bei öffentlichen Aufträgen und dient der Umsetzung von

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Verhandlungsverfahren § 17 VgV

Beim Verhandlungsverfahren handelt es sich um eine Vergabe mit oder ohne vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb auf der Basis europarechtlicher respektive nationaler Grundlagen.

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Verhandlungsverbot

Bei Vergabeverfahren öffentlicher Auftragsgeber, bei denen es sich um Öffentliche Ausschreibungen (Offene Verfahren) oder Beschränkte Ausschreibungen (Nicht-Offene Verfahren) handelt, unterliegt der

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Vergebene Aufträge

Als vergebene Aufträge werden Vergabebekanntmachungen zu europäischen sowie nationalen Ausschreibungen bezeichnet in denen mitgeteilt wird, welcher der Bieter den Zuschlag erhalten hat.

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Vergabevermerk

Der Vergabevermerk dient der Dokumentation des Vergabeverfahrens und ist grundsätzlich bei Ausschreibungen aller Vergabearten zeitnah anzufertigen.

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Vergabeverfahren

Je nachdem mit welcher Struktur eine Ausschreibung durchgeführt wird, kann zwischen ein-und zweistufigen Vergabeverfahren differenziert werden. Dabei unterscheiden sich beide Verfahren vor allem

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Vergabeunterlagen

Die Vergabeunterlagen werden von der ausschreibenden Stelle erstellt und den am Ausschreibungsverfahren teilnehmenden Unternehmen zur Verfügung gestellt. Grundsätzlich bestehen Vergabeunterlagen aus dem

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Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL)

Die Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL) regelt die Vergabe von Lieferungen und (Dienst-) Leistungen öffentlicher Auftraggeber. Von diesen Regelungen ausgenommen sind jene Bauleistungen, welche unter

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Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB)

Die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A) regelt die Vergabe von Bauleistungen durch öffentliche Vergabestellen und enthält die Vertragsbedingungen für die Ausführung der Bauleistungen.

Vergabestelle

Ein öffentlicher / privater Auftraggeber tritt als Vergabestelle auf, wenn bei diesem ein Bedarf an Waren oder Dienstleistungen anfällt, welcher ausgeschrieben wird und dafür das Vergabeverfahren durchführt. Als

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Vergaberecht

siehe Vergabeordnung

Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen VOF, VgV

Die Leistungsbilder der ehem. Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) – also die Vergabe von öffentlichen Dienstleistungsaufträgen im Bereich der freiberuflichen Tätigkeit – wird

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Vergabeordnungen National VOB/A, UVgO und VgV

Innerhalb des deutschen Vergaberechts wird grundsätzlich zwischen drei Vergabeordnungen unterschieden, in denen die Bedingungen und der Ablauf eines Vergabeverfahrens geregelt werden.

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Vergabekammern

Die Vergabekammern sind für die Überprüfung des einzuhaltenden Vergaberechts von öffentlichen Auftraggebern zuständig, wodurch Auftragnehmer die Möglichkeit haben, ihre Rechte gegenüber einer

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Vergabebekanntmachung

siehe Submissionsergebnis

Vergabearten

Das Vergaberecht unterscheidet zwischen Ausschreibungen über und unter den Schwellenwerten im Wesentlichen wie folgt:

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Verfügbarkeitserklärung

Als Verfügbarkeitserklärung wird im Vergaberecht ein Nachweis des Zugriffsrechts auf fremde Ressourcen bezeichnet. Demnach erklären ein Bieter und ein mit ihm zusammenarbeitendes Unternehmen, dass dem

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Verdingungsunterlagen

Der Begriff Verdingungsunterlagen wird synonym zu Vergabeunterlagen verwendet und gilt als veraltet.

Verdingungsordnung

siehe Vergabeordnung

Vadium

Das Vadium ist eine Sicherheitsleistung, die gewährleisten soll, dass ein Bieter während der Zuschlagsfrist nicht von seinem Angebot zurücktritt. Die Hinterlegung eines Vadiums kann in den Vergabeunterlagen von der

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Vergabeordnungen National Haushaltsrecht BHO, LHO, GemHVO

Unterhalb der Schwellenwerte gelten das Haushaltsrecht (BHO, LHO, GemHVO) der öffentlichen Hand sowie die Basis-Paragraphen der Verdingungsordnungen (1. Abschnitt der VOB/A, VOL/A zukünftig UVgO)

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Vergaberichtlinien europäisch 2014/24 EU sowie 25 EU und 23 EU

Öffentliche Aufträge müssen oberhalb der Schwellenwerte europaweit ausgeschrieben werden. Die EU hat dazu mehrere Richtlinien veröffentlicht, die in nationalen Gesetzen und Verordnungen umgesetzt

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Verdingungsausschüsse

Nichtstaatliche Verdingungsausschüsse welche sich aus Vertretern von Bund, Ländern, Gemeinden, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften zusammensetzen, erstellen

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