Plattform für Ausschreibung und eVergabe

Glossar Wesentliche Definitionen im Vergabeprozess

Hier finden Sie Definitionen und Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des Vergabewesens. Von A wie Ausschreibung bis Z wie Zuschlagserteilung.

Angebotsfristen Interessenbekundungsverfahren § 38 VgV

Im nicht offenen Verfahren und in Verhandlungsverfahren kann der öffentliche Auftraggeber nach § 38 Abs. 4 und 5 VgV auf eine Auftragsbekanntmachung verzichten, wenn er eine ausführliche
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Angebotsfristen Wettbewerblicher Dialog und Innovationspartnerschaft § 18 VgV

Die Fristen für den Eingang der Teilnahmeanträge betragen jeweils 30 Tage §§ 18 Abs.3, 19 Abs. 3 VgV.

Angebotsfristen Verhandlungsverfahren § 17 VgV

Die Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge (Teilnahmefrist) beträgt 30 Tage § 17 Abs. 2 VgV, bei hinreichend begründeter Dringlichkeit kann die Frist auf 15 Tage verkürzt werden.

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Angebotsfristen Nicht Offenes Verfahren § 15 VgV und § 16 VgV

Die Angebotsfrist beträgt 30 Tage § 15 Abs.5 VgV und kann um 5 Tage verkürzt werden, wenn der öffentliche Auftraggber die elektronische Übermittlung der Angebote akzeptiert § 16 Abs. 8 VgV.

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Angebotsfristen Offenes Verfahren § 15 VgV

Die Frist für den Eingang der Angebote (Angebotsfrist) beträgt 35 Tage. Die Frist beginnt ab dem Tag nach der Absendung der Auftragsbekanntmachung anzulaufen, § 15 Abs. 2 VgV

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Ablauf der Angebotsfrist

In der Regel fällt bei postalischem und optional digitalem Angebotseingang der Ablauftermin der Angebotsfrist mit der Eröffnung zusammen. Es erfolgt und beginnt die Submission.

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Angebotsabgabe in Textform § 126 (b) BGB

Seit Juli 2016 ist die Angebotsabgabe der Bieter nach § 126 (b) BGB in Textform Standard der eVergabe.

Ist durch Gesetz Textform vorgeschrieben, so muss eine lesbare Erklärung,

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Ausschreibungsreife der Vergabeunterlagen

Gemäß der notwendigen Ausschreibungsreife muss ein Auftraggeber vor der Ausschreibung eines Bedarfs und der damit verbundenen Einleitung eines Vergabeverfahrens zunächst sicherstellen, dass sämtliche

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Ausschreibungsarten

siehe Vergabearten

Ausschreibung elektronisch

Eine e-Ausschreibung umfasst den Prozess der marktgerechten Durchführung eines Wettbewerbs, zur preisabhängigen und qualitätsgleichen Unternehmensauswahl.

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Auslobungsverfahren

Auslobungsverfahren können als eine Art Wettbewerb beschrieben werden. Diese geben einem Auftraggeber die Möglichkeit, alternative Planungsvorschläge zu finden, deren Auswahl gemäß GWB durch ein

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Auskömmlichkeit des Angebotes

siehe Angemessenheit des Angebots

Auftragswert

siehe Auftragsvolumen

Auftragserteilung

Siehe Zuschlagserteilung

Auftraggeber

Als Auftraggeber nach BGB gilt diejenige Vertragspartei, die einer anderen im Rahmen eines Auftrags entsprechende Leistungen überträgt. Im Vergabewesen ist hierfür auch der Begriff der Vergabestelle eingeführt.

Aufklärungsverhandlungen

Besteht ein Verhandlungsverbot zwischen Auftraggeber und Bieter, so dürfen bis zum Abschluss des Ausschreibungsverfahrens Aufklärungsgespräche geführt werden.

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Auftragsvolumen

Der Begriff „Auftragsvolumen“ oder „Auftragswert“ bezeichnet den Kostenumfang eines Auftrags. Dieser wird von der ausschreibenden Stelle vor Beginn des Vergabeverfahrens geschätzt.

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Aufhebung der Ausschreibung

Grundsätzlich besteht zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, dass die ausschreibende Stelle die Ausschreibung aufheben kann.

Hierbei handelt es sich um eine einseitige Erklärung des Auftraggebers, die

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Archivierungsfrist

Archivierungsfristen von Vergabeakten – wie beispielsweise Vergabeunterlagen – sind durch Vergabeordnungen nicht festgelegt. Daher sind zunächst die öffentlich-rechtlichen Aufbewahrungspflichten zu

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Angemessenheit des Angebots

Nach VOB/A darf ein Ausschreibungsteilnehmer, dessen Angebot nicht nachvollziehbar hohe oder niedrige Preise enthält, den Auftrag nicht erhalten. Ihm wird jedoch die Möglichkeit gegeben, innerhalb einer Frist

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Angebotsfristen EU weit

Zum 18.04.2014 trat die Vergaberechtsreform 2016 in Kraft, mit der die EU-Vergaberichtlinien 2014/23/EU, 2014/24/EU und 2014/25/EU aus dem Jahr 2014 in deutsches Recht umgesetzt werden und die den

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Alternativposition

Eine Alternativposition (auch „Wahlposition“ genannt) kann Bestandteil des Leistungsverzeichnisses einer Ausschreibung sein. Sie stellt eine Alternative zu einer geforderten Leistung dar.

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Allgemeine technische Vertragsbedingungen

Die „ATV“ sind Teil der Regelungen für Bauleistungen gem. Abschnitt C der VOB. Hier wird geregelt, wie Bauleistungen auszuschreiben, auszuführen und abzurechnen sind.

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