Plattform für Ausschreibung und eVergabe

Angebotsfristen Nicht Offenes Verfahren § 15 VgV und § 16 VgV

Die Angebotsfrist beträgt 30 Tage § 15 Abs.5 VgV und kann um 5 Tage verkürzt werden, wenn der öffentliche Auftraggber die elektronische Übermittlung der Angebote akzeptiert § 16 Abs. 8 VgV.

Bei hinreichend begründeter Dringlichkeit kann die Angebotsfrist auf 10 Tage verkürzt werden § 16 Abs. 7 VgV.

In § 16 Abs. 6 VgV ist dem öffentlichen Auftraggeber die Möglichkeit eingeräumt, durch einvernehmliche Absprache mit den Bewerbern, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, eine kürzere Anbebotsfrist als die Mindestfrist festzulegen.

Kommt eine solche Einigung nicht zustande, kann der öffentliche Auftraggeber eine Frist von 10 Tagen bestimmen, soweit diese noch im Hinblick auf § 20 VgV angemesen ist.

Die Frist für den Eingang der vorgeschalteten Teilnahmeanträge (Teilnahmefrist) beträgt 30 Tage § 16 Abs. 1 VgV. Bei einer hinreichend begründeten Dringlichkeit, die die Einhaltung der Teilnahmefrist unmöglich macht, kann diese auf 15 Tage verkürzt werden § 15 Abs. 3 VgV.